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    Brausepulver für den Papst

    Jutta Ahrens, Karin Aderhold

    Jutta Ahrens
    2013
    180 páginas
    6h 0m
    ISBN-13: 9781301081370
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    Hinweis: Das Buch erschien früher unter dem Titel »Midian oder Die Versuchungen der Gier - der Inhalt ist identisch. »Mehr Schein als Sein« ist ein Kapitel dieses Romans überschrieben, und nichts könnte treffender sein, denn so gesetzestreu und politsch korrekt sich Fiona, Barbara und Justin selbst gerne sähen, so führt ihnen doch die Bekanntschaft mit Midian schnell vor Augen, wie leicht sie bereit sind, ihre Ideale zu verraten. Sie lieben und begehren ihn alle drei, den bildschönen, unverschämten, jeder Perversion zugeneigten Midian, auch dann noch, als sie längst erkannt haben, dass sie es mit einem skrupellosen Waffenhändler zu tun haben, der sich auf jedermanns Kosten bereichert und sich einen Dreck um die Folgen schert. In dem Gerangel um Geld und Macht, Liebe und sexuelle Erfüllung werden alle Figuren gleichermaßen zu Opfern ihrer eigenen Gier: die dominante Fiona, Journalistin bei dem unbedeutenden Blättchen Rat & Tat, die sich durch Midian einen Karrieresprung oder wenigstens ein paar aufregende Nächte erhofft, der gutaussehende Justin, der mehr schlecht als recht seinen Lebensunterhalt mit Reiseführungen durch den Sudan bestreitet oder sich, wenn gar nichts anderes mehr geht, an liebeshungrige Touristen beiderlei Geschlechts verkauft und sich so sehr danach sehnt, von Midian als khaddam, als Diener und Sklave angenommen zu werden, Fionas Freundin Barbara, die ein wenig schüchterne, doch dafür um so einfallsreichere Computerspiel-Erfinderin, die von Midian angestachelt wird, wenigstens einen Teil der grausamen Foltern, die sie für das »Schwert von Assur« ersonnen hat, einmal in die Praxis umzusetzen, Maurice Castellane, Winkeladvokat und Helfershelfer all derer, die in schmutzige Geschäfte verwickelt sind, nebenbei Pornofilmproduzent, was ihm schließlich - nicht zuletzt wegen seiner eigenen bizarren Vorliebe - zum Verhängnis wird, Gertrud Castellane, aufopferungsvolle Ehefrau und helfende Hand in allen Lebenslagen, die sich bis über beide Ohren verknallt - nicht in das Enfant terrible Midian, sondern in den schönen, gefühlvollen Justin. Wer am Ende wen beherrscht, wer sich wem unterwerfen darf, ob Fiona, Barbara und Justin der Anziehungskraft des grausamen Midian erliegen, oder ob doch das Gute über das Böse, die Liebe über die Gier triumphiert - sehen Sie selbst!

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