«Quo Vadis?» Eine Erzählung aus der Zeit Neros - Buch von Henryk Sienkiewicz / Nachw version von Monika Wöhlken. Der polnische Autor und Nobelpreisträger 1905 Henryk Sienkiewicz veröffentlichte seinen bekanntesten Roman 1895-1896, in dessen Zentrum der Brand von Rom und die Christenverfolgung unter Kaiser Nero im Jahr 64 stehen. Hauptfiguren sind der römische Patrizier Marcus Vinicius und die lygische Königstochter Lygia, eine Christin, die gemeinsam in den Strudel der Christenverfolgung hineingezogen werden. Daneben treten historische Figuren wie Nero, der Politiker und Schriftsteller Petronius (»Satiricon«) sowie die Apostel Petrus und Paulus auf. Sienkiewiczs Roman, der sich vor allem auf die von dem römischen Autor Tacitus in seinen »Annalen« überlieferten Ereignisse stützt, gilt bis heute als eine der genauesten Rekonstruktionen der römischen Welt im ersten Jahrhundert nach Christus. |...| Der römische Patrizier M. Vinicius liebt die Königstochter Lygia Callina, die dem neuen christlichen Glauben anhängt. Ungeschickt umwirbt er sie, und sie gelangt an Neros Hof gerade in dem Moment, als der dekadente Kaiser Rom anzünden lässt. Die Tat lastet er den Christen an. Lygia und ihrem Diener, dem bärenstarken Ursus, droht der Tod bei blutigen Zirkusspielen. Doch Vinicius, mittlerweile ebenfalls Christ, setzt alles daran, seine Geliebte zu retten. – Gründlich im Detail und mit sprachlicher Wucht hat Sienkiewicz in 'Quo vadis?' eine Liebe im antiken Rom geschildert. Für seinen Roman erhielt er 1905 den Nobelpreis für Literatur. |...| Der Roman des polnischen Schriftstellers beschreibt die Anfänge des Christentums in Rom zur Zeit Neros. Er wurde 1895 erstmals veröffentlicht. Inspiriert wurde Sienkiewicz von einer alten Legende über eine Begegnung des Apostels Petrus mit Jesus**. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Patrizier Marcus Vinicius und *Lygia*, einer Königstochter vom Volk der Lygier, die als Geisel nach Rom kam. Sie ist Christin. Allmählich geraten die Liebenden in den Strudel der Ereignisse um die Christenverfolgungen im Jahr 64 unter Nero. Als Prototypen der Christen werden Lygia und die gerade in Rom weilenden Apostel Petrus und Paulus beschrieben. Als ihre Gegner treten Nero, Poppaea Sabina und Tigellinus auf. Weitere wichtige Gestalten sind Petronius, der im Roman den Rang eines Kanzlers innehat, sowie der General im Ruhestand Aulus Plautius und dessen Ehefrau Pomponia Graecina (Lygias Adoptiveltern). ==== (*) Lygia Callina desciende de un antiguo pueblo bárbaro (los "Lygians, Lygii o Lugii", en la Europa Central, entre los ríos Viadua (Óder) y Vístula, actual Polonia) — https://es.m.wikipedia.org/wiki/Lugii ==== (**) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Quo_Vadis_(Roman) https://pt.m.wikipedia.org/wiki/Igreja_Domine_Quo_Vadis '(...) Sienkiewicz was said to have been inspired to write the novel when visiting the Chiesa del Domine Quo Vadis, Rome, and the novel is strongly imbued with a pro-Christian sentiment, along with many detailed descriptions of the opulence and debauchery of Nero’s Rome. It is informative, exciting, and ultimately uplifting! '-'
Quo Vadis ? : Roman [Paperback] - Eine Erzählung aus der Zeit Neros
Henryk Sienkiewicz, H. Sienkiewicz
[Zürich] Diogenes Taschenbuch Verlag AG
2007
608 páginas
20h 16m
ISBN-13: 9783257212709
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