Der Grossinquisitor -

    Fiodor Dostóievski

    Insel
    1916
    38 páginas
    1h 16m
    ISBN-1: 0

    Die Brüder Iwan und Aljoscha Karamasow treffen sich in einem Gasthaus. Hier erzählt Iwan die Binnenerzählung über den Großinquisitor. Diese handelt davon, dass Jesus im Sevilla des 16. Jahrhunderts erscheint. Es ist das Zeitalter der Inquisition, die sich erfolgreich betätigt: Soeben sind hundert Häretiker qualvoll hingerichtet worden. Obwohl Jesus kein Wort spricht, wird er von allen erkannt - auch deswegen, weil er ein Wunder vollbringt. Er wird daraufhin vom Großinquisitor bemerkt und verhaftet. Um Mitternacht kommt es zum Verhör, wobei der Inquisitor Jesus mitteilt, dass er kein Recht habe, auf die Erde zurückzukommen und die Ordnung, welche die Kirche in über tausend Jahren errichtet habe, zu stören. Während der Inquisitor spricht, schweigt Jesus weiterhin. So führt der Inquisitor selbst das Gespräch Jesus' mit dem Teufel in der Wüste fort und behandelt die drei Fragen, die Jesus dort gestellt wurden (Mt. 4,1-11). Als der Inquisitor schließlich verstummt, gibt Jesus ihm einen Kuss. Daraufhin lässt ihn der Inquisitor frei, obwohl er ursprünglich vorhatte, ihn am nächsten Morgen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.

    Estatísticas

    Avaliações

    0 / 0
    • 5 estrelas0%
    • 4 estrelas0%
    • 3 estrelas0%
    • 2 estrelas0%
    • 1 estrelas0%