Das Stück besteht aus dem Monolog eines alternden Kontrabassisten ("ein Mann, Anfang fünfzig, nämlich ich") in einem Staatsorchester, der in seinem schallgedämmten Musikzimmer dem Publikum einen Vortrag über das Instrument hält – und wie er zum Kontrabassspiel kam. Anfängliche Preisreden über den Kontrabass werden immer brüchiger und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich immer mehr als einsamer und introvertierter Stubenhocker, der sein Instrument und seinen Beruf zutiefst hasst. Seine einzigen positiven Gefühle projiziert er manisch auf die junge Sopranistin Sarah, die er allerdings nie angesprochen hat. Wenn sie auf der Bühne ist, spielt er besonders schön, soweit das für ihn auf einem Kontrabass möglich ist, aber sie bemerkt ihn nicht. Er phantasiert: Bei der Rheingold-Festspielpremiere unter Carlo Maria Giulini an diesem Abend könnte er sein Leben verändern und kurz vor Beginn spektakulär „Sarah“ schreien. Ob er dies tun wird, bleibt offen – er verabschiedet sich und geht zum Dienst.
